Knochenmarksödem / Bone bruise

Das Knochenmarksödem tritt häufig nach Verletzungen auf. Am häufigsten an der unteren Extremität und dort am Kniegelenk, etwas seltener am Fuß oder an der Hüfte. Die obere Extremität ist seltener betroffen.
Entstehen kann das Knochenmarksödem auch bei Überlastungen von vorgeschädigten Gelenken.

Möglichkeiten der Therapie

Zunächst erfolgt bei ausgeprägtem Befund eine Entlastung der Extremität an Unterarmstützkrücken und anschließend eine Physiotherapie.
Gute Möglichkeiten bietet auch die Mesotherapie mit den entsprechenden Medikamenten. Sehr bewährt hat sich in diesem Rahmen Calcitonin.
Eine Infusionstherapie ist ebenfalls möglich. Diese muss aber aufgrund der möglichen ausgeprägten Nebenwirkungen stationär durchgeführt werden. Der Aufenthalt dafür dauert in der Regel 5 Tage.
Das letzte Mittel der Wahl ist eine operative Versorgung mit einer sogenannten Anbohrung des Zentrums des Knochenmarksödems. Damit soll dieses entlastet werden und "abfließen" können.